Filmfest Osnabrück: Apolo

„The world is in need of more suns“. Ísis und Lourenzo ziehen von Aracaju in das 2.164 Kilometer entfernte São Paulo. Der Grund: eine bessere medizinische Versorgung von Lourenzos Schwangerschaft. Bei scheinbar alltäglichen Terminen wie einer Ultraschalluntersuchung kommen die Vorstellung einer sicheren Realität für die beiden ins Wanken, Situationen werden unberechenbar und laut. Die Ablehnung, der Lourenzo und Ísis auf Grund ihrer Transidentitäten begegnen, greift ins Innere und versucht an der sicheren Bindung der beiden zu rütteln. „Apolo“ zeigt in einem intimen Selbstporträt, wie uns Elternschaft formt und fragt, wie sich scheinbar zementierte Lebensweisen neu gestalten lassen. Home-Movie-Aufnahmen, dokumentarische Elemente und Musikvideos begleiten die Zeit von Beginn der Schwangerschaft bis zur Geburt und verweben sich zu einem liebevollen Brief an das ungeborene Kind.

“Apolo” depicts the caring relationship of a couple to their unborn child. Ísis and Lorenzo, who both identify as trans*, repeatedly question their own experiences of parenthood and explore alternative paths through inner dialogues and conversations with their own parents. From the beginning of the pregnancy to the birth, home movie footage, documentary elements, and music videos warmly create a love letter to their child.

  • 11.10. 13:00 bis 11.10. 15:00
  • Haus der Jugend Osnabrück, Große Gildewart 6-9 49074 Osnabrück Deutschland
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