Die allegorischen Figuren „Ecclesia und Synagoga“ waren seit dem Mittelalter Ausdruck der Aufwertung des Christentums bei gleichzeitiger Abwertung des Judentums bis hin zu schwerer Diffamierung. In der 1915 eingeweihten Kirche in Gellenbeck wurden sie noch 1923 auf dem neuen Hochaltar der Kreuzigungsgruppe zugeordnet.
Am 18. August um 18 Uhr spricht Johannes Brand aus Hagen a.T.W. im Veranstaltungssaal des Museumsquartiers Osnabrück über die Bedeutung und Problematik dieser Figurengruppe und geht auch auf das historische Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum ein.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Van den Yoden“ statt. Der Eintritt ist frei.