Lesung: Die Welt in der ich lebte

Das Bild zeigt das Cover von Ilse Losas neuaufgelegtem Buch © Wallstein VerlagZur Frankfurter Buchmesse 2026 veröffentlicht der Wallstein Verlag Ilse Losas ersten Roman neu.

Dr. Irene Below, Barbara Daiber und Angela Kemper lesen Passagen daraus, skizzieren den autobiographischen Hintergrund und erläutern das Verhältnis von Fiktion und Realität und wie aus der Realität ein Roman geworden ist.

Das Buch, das in Portugal Schullektüre geworden ist, kündigt der Verlag so an: „Anfang 1934 wird Rose Frankfurter ins Polizeipräsidium am Alexanderplatz in Berlin vorgeladen und wegen eines abgefangenen hitlerkritischen Briefes stundenlang verhört. In fünf Tagen werde man ihr die Entscheidung über ihr weiteres Schicksal mitteilen. Mit dieser eindrucksvollen Szene endet der autobiografisch grundierte Roman »Die Welt in der ich lebte«. Die junge Ilse Lieblich selbst entscheidet sich zur Flucht. In Portugal schreibt sie 1949 auf Portugiesisch mit »Die Welt in der ich lebte« ihren ersten Roman, auf der Folie ihrer Erinnerungen an das kleine Dorf, an das Aufwachsen bei den Großeltern, an die Schulzeit und die heimische Landschaft und die Menschen dort, aber auch an wachsende Erfahrungen von Ausgrenzung. Ein großes Wagnis, eine gelungene Vermittlung zweier Kulturen und Sprachräume und zugleich der Beginn ihrer Karriere.“

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Der Anmeldezeitraum beginnt am 21.09.2026. 

  • 29.10. 19:30 bis 29.10. 21:30
  • Stadtbibliothek Melle, Weststrasse 2, 49324 Melle